Neues Kombibad in Marzahn-Hellersdorf: Ein Sprungbrett für Gemeinschaft und Gesundheit
Heute ist der 6.07.2026, und in Marzahn-Hellersdorf gibt es aufregende Neuigkeiten, die nicht nur Schwimmbegeisterte, sondern die gesamte Nachbarschaft in ein freudiges Plätschern versetzen sollten! Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat zusammen mit dem Bezirksamt und den Berliner Bäder-Betrieben offiziell die Pläne für ein neues Kombibad im Jelena-Santic-Friedenspark vorgestellt. Mit einem Gesamtbudget von 35,4 Millionen Euro wird das neue Schwimmbad nicht nur ein Ort der Erfrischung, sondern auch ein Zentrum für Sport und Gemeinschaft.
Das Konzept sieht vor, dass das Bad ein Hallenbad mit Sport- und Lehrschwimmbecken sowie ein Außenbecken mit einer einladenden, freiförmigen Poollandschaft umfasst. Die Idee dahinter? Ein Ort, wo Schulen, Vereine und Bürger das ganze Jahr über schwimmen und sich sportlich betätigen können. Klingt nach einem echten Gewinn für die Region, oder? Besonders bemerkenswert ist, dass von den 35,4 Millionen Euro, 25,1 Millionen in das Funktionsbad und 10,3 Millionen in das Außenbecken fließen. Die Finanzierung erfolgt durch das Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) sowie durch Bundesmittel.
Ein Ort für die Gemeinschaft
Die Standortanalyse hat den Park am Kienberg als idealen Platz für dieses Vorhaben identifiziert. Derzeit läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplanverfahren, und die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie der Bäderbetriebe werden Ende August erwartet. Es wird spannend sein zu sehen, was die Anwohner dazu sagen und wie sie sich in die Planung einbringen können. Gewiss ist, dass ein solches Bad nicht nur der sportlichen Betätigung dient, sondern auch den sozialen Zusammenhalt fördert.
Das Bad wird ganzjährig geöffnet sein, was eine tolle Möglichkeit für die Schulen und Vereine bietet, ihre Schwimmkurse und Trainings in einer modernen Umgebung abzuhalten. In Anbetracht der Tatsache, dass aktuell rund 60% der Kinder am Ende der Grundschule nicht sicher schwimmen können, wird dieser neue Standort von enormer Bedeutung sein. Schwimmen soll ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung werden – und das nicht nur in der Theorie!
Ein wichtiger Beitrag zur Bäderinfrastruktur
Die Bäderallianz Deutschland, ein Zusammenschluss von 15 Verbänden, hat den „Deutschen Schwimmbadplan“ ins Leben gerufen, um die Schwimminfrastruktur in Deutschland zu revolutionieren. Rund 50% der öffentlichen Schwimmbäder sind sanierungsbedürftig, viele stehen bereits leer. Der Plan sieht vor, dass jeder Mensch in Deutschland ein Schwimmbad innerhalb von 30 Autominuten erreichen kann. Im Kontext von Marzahn-Hellersdorf ist dieses Kombibad also nicht nur ein lokales Projekt, sondern ein Schritt in eine nachhaltige Zukunft für Schwimmunterricht und Sport.
Die Bäderallianz fordert ein langfristiges Förderprogramm, das über 12 Jahre hinweg jährlich mindestens eine Milliarde Euro in die Bäderinfrastruktur investiert. Das klingt nach einer echten Herausforderung, aber auch nach einer notwendigen Maßnahme. Die gesellschaftliche Bedeutung einer guten Bäderinfrastruktur kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es geht um Gesundheit, Integration und die Förderung von Gemeinschaftsgefühl.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass das neue Kombibad in Marzahn-Hellersdorf nicht nur ein Ort des Wassersports, sondern auch ein Ankerpunkt für die Gemeinschaft wird – ein Ort, an dem man sich trifft, lernt und wächst. Und damit wird nicht nur die lokale Schwimmkultur gestärkt, sondern auch die Grundlage für viele zukünftige Generationen gelegt, die mit Freude und Sicherheit ins Wasser springen können.
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