Heute ist der 3.06.2026. In Marzahn-Hellersdorf brodelt es – und das nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen. Der Berliner CSD e.V. hat große Pläne: Der Verein möchte sich um die Ausrichtung des WorldPride 2032 bewerben. Und wenn das klappt, wäre es das erste Mal, dass dieses gigantische Event in Deutschland stattfindet. Für viele in der queeren Community ist das eine ganz große Sache.

Marcel Voges, ein Vorstandsmitglied des Vereins, hat das Potenzial Berlins als Stadt der Freiheit betont. Berlin, mit seiner bunten, vielfältigen Geschichte, scheint wie gemacht für ein solches Festival, das die queere Kultur in den Fokus rückt. Es wäre eine Möglichkeit, das, was Freiheit bedeutet, in all seinen Facetten zu zelebrieren – und das vor einer internationalen Kulisse!

Forderungen an die Politik

Doch so einfach ist das nicht. Der Verein hat einige klare Forderungen an die künftige Landesregierung, die nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September gefordert sind. Politische und finanzielle Unterstützung für die WorldPride-Bewerbung steht ganz oben auf der Liste. Außerdem braucht es dringend einen Ausbau der Infrastruktur für die queere Community. Mehr Sicherheit und Schutz vor queerfeindlicher Gewalt sind unverzichtbar, um ein solches Event überhaupt in Betracht zu ziehen.

Langfristige Finanzierung für queere Großveranstaltungen, das ist der nächste Punkt, der nicht unter den Tisch fallen sollte. Die Veranstaltung selbst, ihre Trägerstrukturen – alles muss stabil sein, damit die queere Community in Berlin nicht nur sichtbar, sondern auch sicher leben kann. Das sind keine kleinen Brötchen, die hier gebacken werden sollen, sondern ambitionierte Pläne, die Mut und Entschlossenheit erfordern.

Ein Blick in die Zukunft

Die Stimmen der queeren Community sind mehr denn je gefragt. Es geht um die Sichtbarkeit, um Rechte und um die Freiheit, die man in Berlin so sehr schätzt. Das WorldPride könnte nicht nur ein Highlight im Veranstaltungskalender werden, sondern auch eine Plattform bieten, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, denen sich die Community gegenübersieht. Die politische Unterstützung ist daher nicht nur ein Wunsch, sondern ein absolutes Muss.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die künftige Landesregierung die notwendigen Rahmenbedingungen schafft, um queeres Leben in Berlin nicht nur zu ermöglichen, sondern auch zu fördern. Denn der Weg ist das Ziel – und manchmal fühlt es sich an wie ein Marathonlauf, bei dem man auf den ersten Blick nicht weiß, wie lange die Strecke noch ist. Aber die Energie der Community und die Begeisterung für Freiheit sind starke Motoren. Und das macht Mut.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.lsvd.sh/politik/meilensteine/.

Schnelle Ladezeiten sind heute eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Nutzerbindung. Durch die komplette Umsetzung unseres Magazins mit VeloCore durch Daniel Wom profitieren wir nun von einer hochperformanten, effizienten und spürbar schnellen Plattform.