Heute ist der 1.05.2026 und in Lichtenberg sind die Temperaturen gestiegen, was viele Berliner dazu bewegt, das lange Wochenende für Fahrradtouren zu nutzen. Doch eine bedeutende Ost-West-Verbindung für Radfahrer, der Rad- und Fußweg an der Zobtener Straße, bleibt weiterhin gesperrt. Diese Sperrung, die nun schon seit einem Jahr anhält, wird durch massive Metallwände verursacht, die stark an eine Mauer erinnern.
Die Radfahrer sind gezwungen, umzukehren und Umwege über die Fischerstraße in Kauf zu nehmen. Diese Umleitung ist nicht nur unpraktisch, sondern auch frustrierend für alle, die auf diesen Weg angewiesen sind, um in die Innenstadt zu gelangen. Die Sperrung ist das Resultat von Umlegungen eines Schmutzwasserkanals, der zum Abwasserpumpwerk führt und Teil der Bauarbeiten für das AquaCampus-Ausbildungszentrum ist.
Fortschritte bei den Bauarbeiten
Erfreulicherweise wurde der unterirdische Kanalvortrieb Ende der Vorwoche abgeschlossen. Die Bauarbeiten hatten sich jedoch durch den langen Winter und einen hohen Grundwasserspiegel verzögert, was die Situation für die Fahrradfahrer zusätzlich erschwerte. Laut Infotafel ist die Fertigstellung des gesamten Projekts für April 2026 geplant, obwohl der ursprüngliche Termin bereits Ende April vorgesehen war.
Aktuell finden in der Zobtener Straße Reinigungsarbeiten statt, und in der kommenden Woche sind Asphaltierungsarbeiten angedacht. Die voraussichtliche Wiederfreigabe des Radwegs ist für die übernächste Woche angekündigt. Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Radfahrer bald wieder ungehindert die Verbindung nutzen können.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Die Fertigstellung des AquaCampus-Ausbildungszentrums und die damit verbundenen Arbeiten sind nicht nur ein Gewinn für die Infrastruktur Lichtenbergs, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer umweltfreundlicheren Stadtplanung. Mit dem Ausbau dieser wichtigen Verkehrswege wird auch die Lebensqualität der Anwohner und Radfahrer deutlich steigen.
Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung des Radwegs und die damit verbundene Erleichterung für die Radfahrer spiegelt sich in den Gesprächen der Anwohner wider. Es bleibt zu hoffen, dass die letzten Bauarbeiten zügig und ohne weitere Verzögerungen abgeschlossen werden, sodass die Berliner die frische Luft und die Freiheit auf zwei Rädern bald wieder genießen können.