In Straden, einem charmanten Ort in der Steiermark, wird derzeit ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nach einem halben Jahr des Stillstands übernimmt Peter Kirchengast, der Bio-Bäcker „Vom Lichtenberg“ aus Gnas, die ehemaligen Räumlichkeiten der Greißlerei „De Merin“. Diese war nicht nur ein Lebensmittelpunkt für die Einheimischen, sondern auch eine Anlaufstelle für Touristen. Jelica Gomboc, die das Lokal Ende des Vorjahres schloss, hinterlässt eine Lücke, die Kirchengast nun füllen möchte.

Der gebürtige Stradener Kirchengast hat eine besondere Verbindung zu seiner Heimat und sah direkt nach der Schließung von „De Merin“ die Möglichkeit, etwas Neues zu schaffen. Sein Konzept für das Lokal, das den Namen „le petit pas“ tragen wird, geht über den reinen Bäckereiverkauf hinaus. Hier soll ein Café und Bistro entstehen, das nicht nur mit frischem Brot und Kaffee aufwartet, sondern auch mit einem vielfältigen Angebot von Frühstück über warme Speisen bis hin zu Cocktails. Besonders im Fokus stehen regionale Zutaten, um nicht nur den Gaumen zu erfreuen, sondern auch die lokale Wirtschaft zu stärken.

Ein Ort für die Gemeinschaft

Der junge Bäcker hat sich zum Ziel gesetzt, einen Treffpunkt für die Stradener zu schaffen, um dem drohenden Ortssterben entgegenzuwirken. „le petit pas“ soll ein Ort des heimeligen Beisammenseins werden. Unterstützt wird er dabei von Janine Kirchengast, die federführend bei der Planung und Umsetzung des Konzepts ist. Gemeinsam möchten sie ein Stück Lebensqualität zurückbringen und den Dorfbewohnern eine Plattform bieten, um zusammenzukommen und die regionalen Produkte zu genießen.

Ein weiteres spannendes Element, das in das Konzept integriert werden soll, ist die Zusammenarbeit mit der Regionalmarke „ALBGEMACHT“. Diese vereint Produkte von Landwirtinnen, Landwirten und verarbeitenden Betrieben, die strengen Kriterien hinsichtlich Qualität und Nachhaltigkeit genügen. Die Produkte sind nicht nur an ihrem markanten Design erkennbar, sondern auch an ihrer hohen Transparenz und Fairness in der Verarbeitung. Damit wird nicht nur das Tierwohl gefördert, sondern auch die Artenvielfalt im Biosphärengebiet.

Förderung der ländlichen Entwicklung

Das Vorhaben von Kirchengast reiht sich in die bundesweite Initiative „RegioKost“ des BMEL ein, die darauf abzielt, Verarbeitungsstrukturen für regionale Lebensmittel in ländlichen Räumen aufzubauen. Diese Maßnahme fördert Projekte, die der Außer-Haus-Verpflegung dienen und die wirtschaftliche Stabilität ländlicher Regionen stärken. Durch innovative Zusammenarbeit soll nicht nur die lokale Wirtschaft gefördert werden, sondern auch die Teilhabe und Daseinsvorsorge in diesen Gebieten gesichert werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Resonanz auf das bevorstehende Projekt ist bereits jetzt durchweg positiv. Ab Sommer 2025 ist mit Förderungen von bis zu 230.000 Euro zu rechnen, die Kirchengast und sein Team in ihre Vision investieren möchten. „le petit pas“ könnte somit nicht nur ein gastronomisches Highlight werden, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Stärke der Gemeinschaft in Straden.