In Aachen, der Heimatstadt von Armin Laschet, hatte am 19. Juni eine Lesung der besonderen Art stattgefunden. David Safier, Bestsellerautor und bekannt aus seiner „Miss Merkel“-Reihe, las Passagen aus seinem neuen Werk „00-Laschet“ vor. Das Besondere daran? Laschet selbst trat auf die Bühne und rezitierte ein Kapitel aus dem Buch, was für eine unerwartete Wendung sorgte! Man könnte fast sagen, es war wie ein Aufeinandertreffen von Realität und Fiktion.

In „00-Laschet“ wird Laschet als tölpelhafter Spion dargestellt, der nach seiner gescheiterten Kanzlerkandidatur die Rolle des Bundespräsidenten übernimmt. Doch statt sich in der Politik zu verlieren, steckt er plötzlich mitten in einem Abenteuer, das ihn an geheimnisvolle Orte führt – unter anderem ins Schloss Bellevue, wo sich die geheime Zentrale eines Geheimdienstes befindet. Komischerweise hält der fiktive Laschet auf dem Cover einen Haartrockner statt einer Pistole. Ein Bild, das für schallendes Lachen sorgt und den Slogan „Lizenz zum Lachen“ perfekt unterstreicht.

Ein humorvoller Blick auf die Politik

Laschet, der im Roman mit einer jungen Topagentin zusammenarbeitet, wird als die einzige Hoffnung für das Überleben der Menschheit bezeichnet. Wie man so schön sagt: In der Not frisst der Teufel Fliegen! Seine Mission? Agenten an geheime Orte bringen, während er gleichzeitig die Welt vor der drohenden Auslöschung rettet. Dabei stolpert er am ersten Tag in die Geheimdienstzentrale – das sorgt für so manche peinliche Begegnung, zum Beispiel mit dem britischen Königspaar, wo er nun wirklich keine Ahnung von royaler Etikette hat.

Die Handlung führt den fiktiven Laschet nicht nur nach Aachen, sondern auch zu glamourösen Destinationen wie der Côte d’Azur und sogar zu Popstar Madonna. Eine fast Affäre mit der Sängerin und die Herausforderungen, die die Weltpolitik mit sich bringt, machen das Buch zu einer unterhaltsamen Krimikomödie. Laschet selbst äußerte, dass man Humor mitbringen müsse, um die Idee des Buches wirklich zu schätzen. Er fand es ehrlich gesagt gelungen, wie Safier die Absurditäten des politischen Lebens auf die Schippe nimmt.

Der Mensch hinter dem Politiker

David Safier wählte Laschet bewusst als Protagonisten, weil er als nicht polarisierender und menschlicher Politiker wahrgenommen wird. Das macht die Figur umso sympathischer. Laschet wird von seiner Nachbarstochter, die ihn „Onkel Laschi“ nennt, unterstützt, und seine Ehefrau gibt ihm den weisen Ratschlag, dass er immer den richtigen Weg findet, nachdem er viele falsche ausprobiert hat. Eine Botschaft, die so unerwartet ehrlich und bodenständig wirkt, fast wie aus dem Leben gegriffen.

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Laschet könnte als ein Beispiel für Politiker stehen, die Konflikte nicht mit Gewalt, sondern durch Gespräche lösen – eine Eigenschaft, die im heutigen politischen Klima sehr wertvoll ist. Komischerweise könnte man fast meinen, dass der Autor mit seinen neuen Plänen, eine Fortsetzung mit dem Titel „Liebesgrüße aus Aachen“ zu schreiben, die Leser daran erinnern möchte, dass es in der Politik auch um Menschlichkeit geht. Vielleicht steht uns also ein weiteres humorvolles Abenteuer ins Haus, das uns zeigt, dass auch in der Politik Lachen und Menschlichkeit Platz haben. Und wer weiß, vielleicht findet Laschet ja in der Fortsetzung endlich die Balance zwischen Spion und Staatsmann?

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