Am langen Fronleichnamswochenende fand auf der malerischen Burg Lichtenberg das zweite Burgorchester-Camp statt. Umgeben von der historischen Kulisse und dem Gesang der Vögel probte hier nicht nur der Evangelische Posaunenchor aus Kirchheim an der Weinstraße, sondern auch eine bunte Truppe von Musikbegeisterten. Die Teilnehmer, die zwischen 15 und 77 Jahren alt waren, brachten nicht nur ihre Stimmen, sondern auch eine Vielzahl an Instrumenten mit – von Streichern über Bläser bis hin zu Akkordeon und Schlagzeug. Ein echtes Musikantenland, wenn man so will!

Leiter der Probe war der Musikantenlandpreisträger Bernhard Vanecek, unterstützt von Christoph Schönbeck und Stephanie Kobori. Leider fiel der Pianist Matthias Stoffel krankheitsbedingt aus. Statt Noten wurde beim Camp peer-to-peer gelernt – eine echte Herausforderung, aber auch eine spannende Möglichkeit, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Es wurde viel gesungen, darunter das Volkslied „Es tönen die Lieder“ a cappella, und optische Hilfsmittel wie Plakate halfen beim Verständnis von Liedaufbau und Phrasierungen.

Von Jung bis Alt – Ein harmonisches Miteinander

Besonders interessant war die Begegnung zwischen den Generationen. Julika Brüggemann, erst 15 Jahre alt und zum ersten Mal dabei, war total begeistert von der Atmosphäre und dem harmonischen Zusammenspiel. „Einfach nur geil“, hätte sie sagen können, hätte sie nicht so eloquent von der positiven Stimmung gesprochen! Auf der anderen Seite stand Ursula Rimbach, die mit 77 Jahren nicht nur als Heilpraktikerin arbeitet, sondern auch eine Leidenschaft für die Rahmentrommel entdeckt hat. Ihre musikalische Entwicklung und die Freude, die sie aus der Musik schöpft, sind inspirierend. Beide Teilnehmer hoben die Lernmöglichkeiten und die besonders herzliche Atmosphäre des Camps hervor.

Das Camp bietet auch die Gelegenheit, neue Arrangements zu diskutieren – wie etwa ein „Flötenmoment“ im dritten Teil eines Stücks. Darüber hinaus wurde das belgische Lied „Blue ciel Belge“ und ein französisches Tanzlied einstudiert. Man kann sich nur vorstellen, wie die Klänge durch die alten Mauern der Burg schallten!

Ein Blick in die Zukunft

Wer nun Lust auf mehr bekommen hat: Die Anmeldefrist für das nächste Camp läuft bis zum 24. Mai 2026 oder bis alle Plätze belegt sind. Die Ankunft ist am Mittwoch, den 3. Juni, ab 16 Uhr, und das Camp startet um 18 Uhr beim Abendessen. Die Abreise erfolgt am Sonntag, den 7. Juni, nach dem Konzert in Kusel oder am Montagvormittag. Übernachten kann man in der Jugendherberge Burg Lichtenberg, wo die Kosten für die Vollpension selbst zu tragen sind. Schlafmöglichkeiten gibt es in Mehrbettzimmern – die perfekte Gelegenheit, um neue Freundschaften zu schließen!

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Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, den 7. Juni, um 17 Uhr statt – die Uhrzeit könnte sich allerdings noch ändern. Ob im Kinett in Kusel oder auf der Burg Lichtenberg, eins ist sicher: Die Vorfreude auf das Finale wird groß sein und alle Teilnehmer können auf ein unvergessliches Erlebnis zurückblicken. Musik verbindet, und das wird auch hier auf der Burg Lichtenberg spürbar – von Jung bis Alt, von Anfänger bis Profi.