Die Eisbären Berlin stehen am Freitag, den 23. April 2026, vor einer spannenden Herausforderung: Im Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) treffen sie auf die Adler Mannheim. Unter der Leitung von Trainer Serge Aubin haben die Eisbären eine beeindruckende Saison hingelegt und stehen nun zum dritten Mal in Folge im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. In den letzten 28 Jahren haben sie 15 Mal um den Titel gespielt und sind mit 11 Meisterschaften das erfolgreichste Team der DEL-Geschichte.
In der Hauptrunde 2022/23 schlossen die Eisbären aufgrund von Verletzungen nur als Sechster ab, doch im Halbfinale zeigten sie ihre wahre Stärke. Gegen die Kölner Haie, den Hauptrundenmeister, gewannen sie die Serie mit 4:2. Der entscheidende Sieg im Halbfinale fiel mit einem klaren 4:1 im letzten Spiel, wobei frühe Tore von Jonas Müller und Frederik Tiffels den Grundstein für den Erfolg legten.
Die Begegnung der Giganten
Die Adler Mannheim, das zweiterfolgreichste Team der DEL mit sieben Titeln seit 1994, gelten als das finanzstärkste Team in Deutschland. Ihre letzte Meisterschaft liegt jedoch bereits sieben Jahre zurück. Trainer und Sportdirektor Dallas Eakins wird alles daran setzen, diesen Titel durstigen Mannheimer wiederzubeleben. Tatsächlich haben die Eisbären in den letzten sieben Playoff-Duellen gegen die Adler gewonnen, was die Ausgangssituation zusätzlich spannend macht.
Das erste Spiel der Finalserie findet am Freitag um 19:30 Uhr in Mannheim statt. Die Eisbären bringen nicht nur eine starke Teamdynamik mit, sondern auch die Erfahrung von Serge Aubin, der seit 2019 keine Playoff-Serie verloren hat – eine beeindruckende Bilanz von 14 Serien. Auch wenn die Eisbären im Jahr 2023 nicht in die Playoffs kamen, blieben sie ihrem Trainer treu und gewannen daraufhin zwei weitere Titel. Diese Kontinuität könnte sich in der Finalserie als entscheidend erweisen.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Kölner Haie hatten in der Halbfinalserie ihre Schwierigkeiten, nicht zuletzt aufgrund von Einschränkungen in ihrer Arena, die kurzfristige Planungen erschwerten. Trotz eines nervösen Starts und einer ineffektiven Überzahl konnten sie sich nicht gegen die Eisbären behaupten. Die Torhüter beider Mannschaften, Janne Juvonen und Jonas Stettmer, hielten im Schlussdrittel stark, doch die Eisbären nutzten ihre Chancen konsequent und trafen in der Schlussminute ins leere Tor.
Die bevorstehende Finalserie verspricht, ein spannendes Duell zwischen den Routiniers der Eisbären und dem Titelhunger der Adler Mannheim zu werden. Fans und Experten sind sich einig: Hier trifft nicht nur Können auf Können, sondern auch die Geschichte beider Teams aufeinander. Die Eisbären wollen ihren Platz in der DEL-Geschichte weiter festigen, während die Adler nach einer langen Durststrecke nach ihrem alten Glanz streben.