Es ist ein spannendes Thema, mit dem sich viele angehende Studierende in Brandenburg und darüber hinaus auseinandersetzen müssen: die Zulassungsbeschränkungen in Studiengängen. Die Universität Potsdam, das Herzstück der akademischen Landschaft Brandenburgs, zieht mit den meisten Studierenden die Blicke auf sich. Doch wie steht es um die Zugangsmöglichkeiten für die Neuen, die im kommenden Wintersemester 2026/27 an die Hochschulen strömen wollen? Nun, die Zahlen sprechen eine klare Sprache.

Mit nur 17,2 Prozent der Studiengänge, die zulassungsbeschränkt sind, hat Brandenburg einen erfreulich niedrigen Anteil – und das ganz im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt von etwa 32 Prozent. Dabei ist der Rückgang der zulassungsbeschränkten Angebote in den letzten Jahren auffällig. Vor gerade einmal sechs Jahren lag dieser noch bei über 40 Prozent, was zeigt, dass sich die Hochschullandschaft stetig wandelt. In Thüringen, dem Nachbarn im Süden, ist die Quote sogar noch etwas niedriger – bei 16,8 Prozent.

Ein Blick auf die Hochschulen

Die Unterschiede zwischen den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und den Universitäten sind bemerkenswert. An den HAWs sind lediglich rund 12 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt, während es an den Universitäten schon 22 Prozent sind. Bei den Bachelorstudiengängen ist der Anteil mit 18 Prozent vertreten, während es bei den Masterstudiengängen nur rund 15 Prozent sind. Es ist also ein bisschen wie ein Spiel – je nach Institution und Studiengang können die Chancen variieren.

Die aktuelle Situation zeigt, dass die Zugangsbedingungen immer flexibler werden. Aktuell haben 31,6 Prozent der Studiengänge in Deutschland einen Numerus Clausus (NC) oder ein Eignungsfeststellungsverfahren (EFV). Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung hat festgestellt, dass es hier einen kontinuierlichen Rückgang gibt. Vor fünf Jahren lag der Anteil noch bei 42,4 Prozent. Diese Entwicklung lässt hoffen: Immer mehr Studierende können vielleicht bald ihren Traumstudiengang an der Wunschhochschule ohne übermäßige Hürden verwirklichen.

Die gefragtesten Studiengänge

So ganz ohne Zulassungsbeschränkungen geht es allerdings nicht. Einige Fächer sind nach wie vor sehr begehrt und haben daher auch entsprechende Zugangsbeschränkungen, wie Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie. Diese Fächer werden über das Zentralverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung vergeben. Es ist schon eine Herausforderung, die Chancen in diesen Bereichen zu ergreifen. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren zwar gesunken, die Studienplätze jedoch nicht in dem Maße gestiegen, was die Lage nicht unbedingt einfacher macht.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Was das Ganze besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass der Abitur-Schnitt immer weniger Gewicht bekommt. CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister betont, dass die aktuellen Chancen, einen Studienplatz zu ergattern, sehr gut stehen. Die Anzahl der Studienanfänger ist gestiegen – und das in Zeiten, in denen viele Hochschulen ihre Zugangsbeschränkungen überprüfen und häufig auch aufheben. Wie das in Berlin aussieht? Hier sind mehr als 50 Prozent der Studienangebote zulassungsbeschränkt, was im Vergleich zu Brandenburg oder Thüringen, wo unter 20 Prozent betroffen sind, schon recht hoch ist.

Insgesamt zeigt sich, dass die Hochschullandschaft in Deutschland, insbesondere in Brandenburg, im Wandel ist. Die Vielfalt an Studiengängen und die damit verbundenen Chancen sind größer denn je. Vielleicht ist das ja genau die richtige Zeit, um den eigenen Traum vom Studium in die Tat umzusetzen!

Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.