Burgfrühling: Ein Tag voller Geschichte, Genuss und Gartenzauber
Am Sonntag war es wieder so weit: Der traditionelle Burgfrühling auf Burg Lichtenberg zog unzählige Familien und andere Gäste an. Der Tag begann mit frischer Luft und dem Geruch von gebratenen Würstchen, der durch die Luft schwebte. Am Eingang der Burg wurden Besucher mit einem spannenden Bogenschießen begrüßt. Hier konnte man nicht nur zielen, sondern auch ein bisschen in die Rolle eines mittelalterlichen Bogenschützen schlüpfen. Was für ein schöner Start in einen Tag voller Aktivitäten!
Die Stände, die sich entlang des Burgweges drängten, boten alles, was das Herz begehrt: Bier und Würstchen, dazu ein paar gemütliche Ecken für ein entspanntes Pläuschchen. Es war ein echter Genuss, die Auslagen an Restaurant und Jugendherberge zu bewundern, während die Sonne freundlich auf die Burg schien. Die Atmosphäre war einfach lebhaft – es gab viel zu sehen und zu erleben.
Historische Einblicke und kulinarische Köstlichkeiten
Besonders beeindruckend war die Präsentation des preußischen „Infanterieregiments 30“ aus Saarlouis. Hier wurde Geschichte lebendig, als Musketier Braun im Topf über einem Kohlenfeuer rührte und dabei Eintopf nach Großmutters Rezept zubereitete. Das authentische Geschirr – Emailleteller, Holzbesteck und Zinnbecher – gab dem Ganzen den letzten Schliff. Man fühlte sich ein Stück weit zurückversetzt ins Jahr 1895! Die Mitglieder der Interessengruppe, die seit 2012 aktiv sind und bis zu 42 Personen umfassen, schlüpften in die Rollen von Gefreiter und Musketier. Eine Schießübung nach dem gemeinsamen Essen, die auch für Besucher offen war, sorgte für einen spannenden Abschluss.
In der Zwischenzeit gab es eine Modenschau und Exerzierübungen durch die Gruppe, die das historische Flair perfekt abrundeten. Burgverwalter Andreas Rauch in der Uniform des Subsidienregiments „Royal Deuxpont“ gab dem Ganzen einen zusätzlichen Hauch von Autorität – ganz so, als würde man tatsächlich in eine andere Zeit reisen.
Musikalische Unterhaltung und Naturerlebnisse
Die musikalische Unterhaltung war vielfältig. Thomas Martin, alias „Der Kohlbachtaler“, sorgte mit seiner Drehorgel für nostalgische Klänge, während auf der großen Bühne Dirigent Thomas Becker mit der Spielgemeinschaft der Musikvereine Frohnhofen, Altenkirchen und Herschweiler-Pettersheim auftrumpfte. Man konnte die Stücke von Udo Jürgens und Manfred Schneider förmlich spüren – eine perfekte Begleitung für den bunten Tag!
Die Naturschule war ebenfalls vertreten und bot einen spannenden Einblick in den Umgang mit Tieren in der Natur. Sven Charrois informierte über das Projekt Kitzrettung, das sich um die Schaffung eines Bewusstseins für die heimische Tierwelt kümmert. Das alles zog nicht nur Einheimische, sondern sogar Besucher aus Virginia an: Blair, Elly, Harriet und ihr Vater John Dement waren begeistert von der Atmosphäre und den Aktivitäten.
Ein Blumenmarkt und mehr
Ein weiterer Anziehungspunkt war der Blumenmarkt, der die Gäste mit bunten Farben und frischen Düften verzauberte. Die Stände waren gespickt mit wunderschönen Pflanzen und Blumen, die das Herz eines jeden Gartenliebhabers höherschlagen ließen. Man konnte einfach nicht widerstehen, ein paar neue Pflanzen für den eigenen Garten mitzunehmen – schließlich bringt ein bisschen Grün immer gute Laune!
Die Kombination aus Geschichte, Natur und einem Hauch von Nostalgie machte den Burgfrühling zu einem wahrhaft unvergesslichen Erlebnis. Jeder, der die Burg Lichtenberg an diesem Tag besuchte, konnte sich dem Charme und der Freude, die in der Luft lagen, nicht entziehen. Ein einfach gelungener Tag für Klein und Groß, der dazu einlud, mehr über die Geschichte und die Schönheit dieser Region zu erfahren. Man fragt sich, wie der nächste Burgfrühling wohl aussehen wird – die Vorfreude ist jetzt schon groß!
