Jördis Triebel im rbb: Ein Blick auf Heimat und Wandel im neuen Film „Neues Land“
Am Montag, den 26. Oktober 2026, um 18:00 Uhr wird die talentierte Schauspielerin Jördis Triebel in der rbb-Sendung „DER TAG in Berlin & Brandenburg“ zu Gast sein. Sie ist nicht nur ein bekanntes Gesicht in der deutschen Film- und Theaterszene, sondern auch ein echtes Kind der Hauptstadt, geboren 1977 in Berlin-Lichtenberg. Ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ legte den Grundstein für eine eindrucksvolle Karriere, die ihren Anfang auf der Theaterbühne fand. Von da an ließ sie die Herzen der Zuschauer in Filmen wie „Emmas Glück“, „Die Päpstin“ und „Westen“ höher schlagen und wurde dafür mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt Triebel durch ihre Rollen in internationalen Produktionen. Wer könnte die düstere, packende Atmosphäre der Netflix-Serie „Dark“ oder die aufwendige ARD-Reihe „Babylon Berlin“ vergessen? Doch es sind nicht nur die großen Produktionen, die sie auszeichnen. In der rbb-Sendung „Warten auf’n Bus“ brillierte sie als wortkarge, aber humorvolle Busfahrerin – ein weiterer Beweis für ihr vielseitiges Talent.
Ein Blick in die Heimat
In ihrem neuesten Film „Neues Land“, der am Freitag, den 23. Oktober 2026, um 19:35 Uhr im ZDF zu sehen sein wird, spielt sie die Geologin Ina Sedlitz. Ina kehrt in ihre thüringische Heimat zurück, um einen künstlichen See zu untersuchen. Dabei stößt sie nicht nur auf gefährliche Risse im Boden, sondern auch auf dunkle Familiengeheimnisse. Der Film thematisiert den Wandel von einer Region, die früher durch den Kohleabbau geprägt war, hin zu einem touristisch genutzten Gebiet. Diese Verbindung zwischen ökologischen Risiken und familiären Konflikten wird im Gespräch mit Jördis Triebel beim Radioeins deutlich. Sie spricht über die Dreharbeiten, die Bedeutung von Heimat und die Veränderungen, die Ostdeutschland durch den Strukturwandel erfahren hat.
Die Lausitz, wo die Handlung spielt, ist heute eine der Regionen, die sich von einer Bergbaufolgelandschaft in ein Freizeitparadies verwandelt. Dort, wo einst Braunkohle abgebaut wurde, sind nun fünf künstliche Seen entstanden, die ein neues Leben und eine neue Nutzung versprechen. Besonders der Sedlitzer See, der größte der neuen Gewässer, hat seit April seine Pforten zum Baden und zur Schifffahrt geöffnet. Es ist bemerkenswert, wie die Region sich entwickelt hat – von Mondlandschaften zu blühenden Freizeitgebieten.
Die Dualität von Fortschritt und Tradition
Während die Seen für Wassersportler und Urlauber attraktiv werden sollen, ist die touristische Infrastruktur noch nicht vollständig ausgereift. Die Besucher wünschen sich mehr Supermärkte und ein besseres gastronomisches Angebot. Ein Balanceakt zwischen der Erhaltung der Tradition und dem Streben nach Fortschritt wird hier deutlich. Jördis Triebel bringt diese Dualität in ihrer Rolle als Ina Sedlitz perfekt zum Ausdruck. Sie zeigt, dass der Strukturwandel nicht nur mit neuen Chancen, sondern auch mit alten Konflikten und Erinnerungen verbunden ist.
Die Eröffnung dieser Seenlandschaft wird nicht nur von den Anwohnern, sondern auch von politischen Akteuren gefeiert. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und sein sächsischer Kollege Michael Kretschmer hoben die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit hervor. Es ist eine Geschichte des Wandels, die in die Herzen der Menschen eingeht und durch Filme wie „Neues Land“ lebendig wird. Am 26. Oktober können wir mehr darüber erfahren, wenn Jördis Triebel ihre Erfahrungen und Gedanken in der rbb-Sendung teilt. Ein Abend, auf den man gespannt sein darf!
