Am 17. Oktober 2025 wurde die neue Koordinierungsstelle für Gemeinschaftliches Gärtnern (KGG) im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ins Leben gerufen. Die Initiative soll zahlreiche engagierte Bürger unterstützen, die bereits in Gemeinschaftsgärten aktiv sind. Ziel der KGG ist es, Orientierung und Hilfestellung für die Nutzung und Pflege öffentlicher Gartenflächen zu bieten, wie berlin.de berichtet.
Die neue Anlaufstelle fungiert als Schnittstelle zwischen ehrenamtlichen Gärtnern und verschiedenen Fachämtern. Sie ergänzt die bestehende Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung (NUKN), um ein umfassenderes Unterstützungsnetzwerk aufzubauen. Während einer Pilotphase im Jahr 2025 sollen die Bedürfnisse der Gärtner erhoben und einheitliche Vorgehensweisen entwickelt werden. Darüber hinaus wird Unterstützung für Ehrenamtliche angeboten, die eigene Projekte in Gemeinschaftsgärten umsetzen möchten.
Unterstützung und Aktivitäten der Koordinierungsstelle
Eine der Hauptaufgaben der KGG wird es sein, praktische Tipps zur standortgerechten Gestaltung von Gärten zu geben und Unterstützung bei formalen Fragen zu leisten. Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann betonte die Bedeutung des Klimaschutzes und das Engagement der Nachbarschaften für umweltfreundliche Projekte. Bezirksstadträtin Annika Gerold hob die Pflege und Belebung von Parks sowie Grünflächen hervor, was nicht nur zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärkt.
Ab sofort werden regelmäßig Sprechstunden angeboten, die erste fand am 28. August 2025 im Umweltbildungszentrum Nirgendwo statt. Öffentliche Pflanzaktionen und Vernetzungstreffen sind ebenfalls für die letzten Septemberwochen angekündigt. Die Koordinierungsstelle fungiert als Brücke zwischen Bürgern, Initiativen und den zuständigen Ämtern, wodurch eine bessere Zusammenarbeit gefördert werden soll.
Umsetzung und Kontakt
Die Umsetzung der KGG erfolgt in Kooperation mit dem Berliner Verein Plan B 2030 e.V. und ist finanziell durch Mittel der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unterstützt. Interessierte Bürger können die KGG unter der E-Mail-Adresse kgg@planb2030.org kontaktieren. Für Medienanfragen ist die E-Mail-Adresse presse@ba-fk.berlin.de sowie das Telefon (030) 90298-2843 bereitgestellt.