Am Samstag, dem 5. Juli 2025, findet im Buddhistischen Haus in Berlin-Frohnau das „Fest der Religionen“ statt. Von 10 bis 16 Uhr sind alle Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, an einer Veranstaltung teilzunehmen, die den interreligiösen Dialog und die Begegnung zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften fördert. Organisatorin dieser besonderen Veranstaltung ist Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU), die auch die feierliche Eröffnung mit Grußworten an die Teilnehmer innehat.

Das Programm des Festes umfasst eine interreligiöse Podiumsdiskussion, Workshops zu Gebet und Stille sowie künstlerische Beiträge mit Musik und Tanz. Für die jüngeren Besucher stehen interaktive Angebote bereit, die es ihnen ermöglichen, aktiv und kreativ an der Veranstaltung teilzunehmen. Ein gemeinsames Mittagsbuffet lädt zum Austausch und zur Stärkung der Gemeinschaft ein.

Vielfalt feiern und Dialog fördern

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist das gemeinsame Pflanzen eines Baumes, welches als Symbol für Zusammenhalt, Verwurzelung und eine gemeinsame Zukunft gesehen wird. Die Agenda sieht vor, dass die Podiumsdiskussion von 10:30 bis 12:00 Uhr stattfindet und verschiedene Vertreter der Religionsgemeinschaften beteiligt sind:

  • Selin Topal (DITIB Selimiye-Moschee Tegel) – Muslimische Perspektive
  • Thomas Harms (Kirchenkreis Reinickendorf) – Christliche Perspektive
  • Bernd Williams-Boock (Jüdische Chabad Gemeinde Berlin) – Jüdische Perspektive
  • Tissa Weeraratna (Buddhistisches Haus) – Buddhistische Perspektive

Die Moderation übernimmt Emine Demirbüken-Wegner. Nach der Podiumsdiskussion sind verschiedene Workshops geplant, die von 14:30 bis 15:30 Uhr stattfinden, darunter Angebote zu gemeinsamen Werten und Meditationspraktiken.

Eintritt und barrierefreie Teilnahme

Die Veranstaltung ist kostenlos, und der Zugang erfolgt über den Hintereingang (Zerndorfer Weg), da die Barrierefreiheit eingeschränkt ist. Es wird erwartet, dass zahlreiche Religionsgemeinschaften an der Veranstaltung teilnehmen, darunter:

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  • Katholische Kirche RDF Süd
  • Buddhistisches Haus
  • Ev. Apostel-Johannes-Kirchengemeinde
  • Ev. Kirchengemeinde Heiligensee
  • Ev. Kirchenkreis Reinickendorf
  • Bosniakische Gemeinde IKRE Berlin e.V.
  • Jüdische Gemeinde Chabad Berlin
  • DITIB-Kocasinan Türkisch-Islamische Gemeinde zu Reinickendorf e.V.
  • DITIB Selimiye-Moschee Tegel
  • IGMG Medine-Moschee
  • Kulturverein zur Integration und Bildung in Reinickendorf e.V. (VIKZ)
  • Afghanische Gemeinde

Das Fest der Religionen ist nicht nur eine Feier der kulturellen Vielfalt, sondern auch ein wichtiger Schritt, um den interreligiösen Dialog in Berlin zu fördern und Vorurteile abzubauen. Durch individuelle Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten wird der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt und ein Raum für respektvollen Austausch geschaffen. Berlin wird damit erneut als Schmelztiegel verschiedener Kulturen wahrgenommen, wo Verständnis und Akzeptanz aktiv gelebt werden.

Veranstaltungen wie das „Fest der Religionen“ sind unerlässlich, um einen Dialog zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu fördern und ein Zusammenleben in Harmonie und Respekt zu ermöglichen. Initiativen, die sich mit interkulturellem Austausch und Bildung befassen, sind ebenfalls von großer Bedeutung, um der Jugend ein Bewusstsein für Diversität zu vermitteln und soziale Kohäsion zu unterstützen.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseiten von Bezirksamt Reinickendorf hier, vom Kirchenkreis Reinickendorf hier, sowie die verschiedenen Initiativen, die sich für den interreligiösen Dialog in Berlin einsetzen, wie im Bericht von alle-lieben-berlin.de beschrieben.