Ein Vater, ein Sohn und die Magie der Musik: The Cure in Berlin
Heute ist der 12.07.2026, und Berlin war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines ganz besonderen musikalischen Ereignisses. Die legendäre Band The Cure trat in der pulsierenden Hauptstadt auf, jedoch unter etwas anderen Vorzeichen, als gewohnt. Robert Smith, der charismatische Frontmann, musste auf Instagram bekanntgeben, dass Simon Gallup aus gesundheitlichen Gründen nicht am Konzert teilnehmen konnte. An seiner Stelle übernahm sein Sohn Eden Gallup den Bass – und das war, um es milde auszudrücken, ein echtes Abenteuer!
Das erste Konzert am Freitag, dem 10. Juli, war bereits ein Spektakel für sich. Eden, der zuletzt 2019 für die Band spielte, sprang kurzerhand ein und rettete die Show. Für viele Fans war das eine Mischung aus Freude und Nervosität: Wie würde der Sohn des Bassisten bei einem solch großen Auftritt abschneiden? Würde etwas fehlen? Aber Eden bewies sein Talent und sorgte für einen unvergesslichen Abend. Das Setlist war eine Hommage an die Klassiker der Band und umfasste Hits wie „Fascination Street“, „The Lovecats“ und „Never Enough“. Ein Fest für die Ohren!
Ein Abend voller Emotionen und Humor
Das zweite Konzert am Samstag, dem 11. Juli, versprach, noch entspannter zu werden. Smith und Eden interagierten während der Show auf eine humorvolle Art und Weise, was das Publikum sichtlich erfreute. Man spürte förmlich die familiäre Verbindung zwischen den beiden auf der Bühne. Es war, als würden sie mit jedem gespielten Akkord auch ihre eigene Geschichte erzählen. Die Visuals der Show blieben gleich, jedoch gab es neue Elemente, die dem erkrankten Simon gewidmet waren – eine rührende Geste, die die Fans tief berührte.
Robert Smith machte zudem einen Scherz über einen Gegenstand, der auf die Bühne geworfen wurde, und bezog dabei das bevorstehende Fußballspiel zwischen England und Norwegen mit ein. Solche kleinen Momente sorgten dafür, dass die Stimmung im Publikum einfach großartig war. Alle konnten sich auf die Musik und die Atmosphäre konzentrieren, während die Band mit einem weiteren Song mehr als beim ersten Konzert aufwartete – insgesamt 27 Stücke! Ein wahres Schlaraffenland für jeden Fan.
Ein Blick auf die Setlists
Die Setlists der beiden Konzerte waren ein wahres Potpourri aus alten und neuen Hits. Die Band entschloss sich, den Fokus auf ihren älteren Backkatalog zu legen, was von vielen als Vorteil angesehen wurde. Schließlich sind es diese zeitlosen Melodien, die die Herzen der Fans seit Jahrzehnten erobern. Einige Songs aus dem aktuellen Album „Songs of a Lost World“ waren jedoch nicht in den Setlists vertreten, was für einige enttäuschend sein könnte. Besonders erwähnenswert ist, dass Smith anmerkte, dass Titel wie „If Only Tonight We Could Sleep“ noch nicht gespielt wurden – ein kleiner Teaser für Fans, die sich auf zukünftige Konzerte freuen.
Insgesamt waren die beiden Abende in Berlin nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern auch eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Fans verließen die Konzerte mit einem Gefühl der Verbundenheit – sowohl mit der Band als auch untereinander. Es ist nicht jeden Tag, dass man die Gelegenheit hat, einen solchen Moment mitzuerleben, und die Erinnerungen an diese Konzerte werden sicherlich noch lange nachhallen.
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