Am 11. Juni 2025 findet in Berlin eine besondere Veranstaltung statt: Die Buchvorstellung des Debütromans „Issa“ von der Autorin Mirrianne Mahn, die nicht nur als Schriftstellerin, sondern auch als Aktivistin und Theatermacherin bekannt ist. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe She*Talks, die in Kooperation zwischen der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda und dem Gleichstellungsbeauftragten organisiert wird. Die Moderation übernimmt Mirjam Nuenning. Wie berlin.de berichtet, wird die Veranstaltung im Garten hinter der Bibliothek (Frankfurter Allee 14a, 10247 Berlin) stattfinden, wobei bei Regen in die Bibliothek ausgewichen wird. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich.

Der Roman „Issa“ ist ein tiefgehendes Porträt einer Familie, deren Geschichte von starken Frauen geprägt ist. Mahn behandelt Themen wie Traumata, den unerschütterlichen Willen zu lieben und zu leben sowie die koloniale Ausbeutung und den Streben nach Selbstbestimmung. In der Geschichte fliegt die schwangere Issa nach Douala, Kamerun, um dort den Heilungsweg ihrer Großmütter zu erforschen, während sie sich gleichzeitig mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzt. Ihre Reise wird von der Angst ihrer Mutter um Issas Leben während der Geburt motiviert. Diese spannende Reise ist ein zentraler Bestandteil des Buches, das auch die Identitätskrisen von Issa thematisiert, die sich zwischen den Kulturen bewegt: zu schwarz in Frankfurt und zu deutsch in Buea. Mahn verknüpft die Schicksale von fünf Frauen über mehr als ein Jahrhundert in ihrem Werk, wie rowohlt.de aufzeigt.

Vielfalt der Perspektiven

Die She*Talks-Reihe hat das Ziel, FLINTA* Autor*innen eine Plattform zu bieten, um ihre Werke aus verschiedenen Perspektiven zu präsentieren. Diese Initiative fördert den Austausch und die Sichtbarkeit von Stimmen, die oft im literarischen Diskurs unterrepräsentiert sind. Wie flintaliteratur.de anmerkt, ist es wichtig, dass solche Veranstaltungen stattfinden, um die Vielfalt der Stimme zu stärken und den kulturellen Dialog zu befördern.

Die Veranstaltung am 11. Juni ist nicht nur eine Buchvorstellung, sondern ein bedeutender Schritt zur Unterstützung und Sichtbarkeit von weiblichen Perspektiven in der Literatur. Mirrianne Mahn zeigt in „Issa“, wie Frauen über Generationen hinweg mit den Herausforderungen von Trauma und Identität umgehen und dabei ihr Streben nach Selbstbestimmung nicht aus den Augen verlieren.

Für weitere Informationen können Interessierte die Medienkontakte nutzen: E-Mail: presse@ba-fk.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90298-2843.