Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben große Pläne für die Straßenbahnlinien der Hauptstadt. Ein neuer Stern am Tram-Himmel steht in den Startlöchern – der Urbanliner. Diese neu entwickelte 50-Meter-Tram soll im Sommer 2024 endlich in den Fahrgastbetrieb gehen, nachdem der ursprüngliche Termin im Februar 2024 aufgrund von Problemen mit der Zulassungsbehörde abgesagt wurde. BVG-Chef Henrik Falk hat dies offen eingeräumt und die Verantwortung für die Verzögerungen übernommen. Ein bisschen mehr Abstimmung hätte vielleicht nicht geschadet, aber hey, besser spät als nie, oder?

Der Urbanliner ist mehr als nur eine schicke Straßenbahn; er soll die stark frequentierte M4-Linie entlasten. Mit Platz für 312 Fahrgäste, darunter 92 Sitzplätze, wird er die bisherigen GT6-Züge ablösen und damit auch gleich 12 zusätzliche Plätze bieten. Das sind doch tolle Neuigkeiten für alle Pendler, die täglich zur Arbeit und zurück fahren! Die BVG hat bereits fünf Urbanliner von Alstom erhalten, und bis Ende 2024 sollen insgesamt 15 Fahrzeuge auf den Gleisen der Stadt unterwegs sein.

Technologische Innovationen und Baumaßnahmen

Die neuen Fahrzeuge bringen auch einige spannende technische Neuerungen mit sich. So wurde beispielsweise ein neues Fahrwerkskonzept entwickelt, das die Laufruhe verbessert und Erschütterungen reduziert. Auch das Beleuchtungskonzept hat es in sich: Die Lichttemperatur passt sich flexibel an Tages- und Jahreszeiten an. Zudem wird die Barrierefreiheit großgeschrieben, mit Mehrzweckabteilen und Komfortsitzen für mobilitätseingeschränkte Personen. Und ganz neu – der Urbanliner ist die erste BVG-Straßenbahn ohne Außenspiegel, stattdessen kommt ein hochmodernes Kamerasystem zum Einsatz!

Doch bevor die neuen Straßenbahnen über die Gleise rollen können, müssen einige Baumaßnahmen in Angriff genommen werden. Am Alexanderplatz sind beispielsweise zwei zusätzliche Stützen geplant, um die Infrastruktur anzupassen. Die geschätzten Kosten dafür liegen bei rund 150.000 Euro. Falk hat zudem angedeutet, dass der Urbanliner möglicherweise auch auf anderen Tramlinien mit einem M eingesetzt werden könnte, was die Flexibilität der BVG erhöht.

Ein feierlicher Empfang

Die Premiere des Urbanliners fand kürzlich auf dem Betriebshof Lichtenberg statt. BVG-Betriebsvorstand Dr. Rolf Erfurt und Straßenbahn-Bereichsleiter Rico Gast nahmen das erste Fahrzeug von Müslüm Yakisan, dem Regionalpräsidenten für die DACH-Region bei Alstom, entgegen. Auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, bei diesem historischen Moment dabei zu sein. Ein wahrlich feierlicher Empfang, der zeigt, wie wichtig die neue Tram für die Stadt ist.

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Im ersten Abruf hat die BVG 20 Urbanliner bestellt, die zwischen Sommer 2023 und 2026 ausgeliefert werden sollen. Ein solches Vorhaben ist nicht nur ein Schritt in die Zukunft, sondern auch ein Zeichen für ein starkes und modernes Verkehrssystem in Berlin. Mit der Einführung dieser neuen Tram-Generation wird nicht nur die Kapazität erhöht, sondern auch das gesamte Fahrerlebnis verbessert. Die Vorfreude auf den Sommer 2024 steigt!