In der Welt der Quizshows, wo jeder Satz über Wohl und Weh der Teilnehmer entscheidet, gibt es immer wieder Momente, die überraschen. So wie der Auftritt von Noah Petrik bei „Wer wird Millionär?“. Der 26-jährige Personaler der Deutschen Bahn stellte sich der Herausforderung, 2.000 Euro zu gewinnen, aber die Frage nach dem aktuellen Cheftrainer des 1. FC Union Berlin brachte ihn schnell ins Schwitzen. Um genau zu sein: Er wusste nicht einmal, dass Mauro Lustrinelli seit Juli am Ruder ist und wählte stattdessen den Namen „Igor Spassikowski“ – ein echter Schuss ins Blaue!

Der Fauxpas war perfekt; Petrik fiel von den verlockenden 2.000 Euro auf magere 500 Euro zurück. Das ist schon ein bisschen peinlich, nicht wahr? Die sozialen Medien haben natürlich nicht lange auf sich warten lassen, und Union Berlin reagierte mit einer Portion Humor. Auf Instagram wurde die Frage mit einem Bild von Lustrinelli gepostet, inklusive des vermeintlich richtigen Namens „Jimmy Sexyhexi“ – einfach köstlich!

Einladung zum Kennenlernen

Trainer Lustrinelli, der nicht nur ein Auge für Taktik hat, sondern auch für gute PR, lud Petrik kurzerhand zu einem Heimspiel gegen den 1. FC Köln ein. Ein netter Zug, der zeigt, dass selbst im Fußball Humor und Menschlichkeit nicht fehlen dürfen. Laut Lustrinelli hat Petrik die Einladung wohl angenommen, und man darf gespannt sein, ob das Treffen mit dem Trainer eine neue Richtung für den Quiz-Teilnehmer bringt. Ein bisschen VIP-Feeling am Rande des Rasens, das kann doch nicht schaden!

Union spielt in der kommenden Woche gleich zweimal gegen Köln – einmal im DFB-Pokal und dann in der Bundesliga. Der Zeitpunkt könnte also nicht besser gewählt sein. Die Fans sind erwartungsvoll, denn die Mannschaft hat nach einem historisch schlechten Saisonstart mit Platz 17 in der Bundesliga dringend positive Impulse nötig. Ein 0:0 gegen Borussia Dortmund und ein knapper 1:0-Sieg gegen den Aufsteiger SV Elversberg sind die jüngsten Ergebnisse. Da kann jede Unterstützung von außen nur hilfreich sein.

Das Quiz als Event

Die Frage, die Noah Petrik nicht beantworten konnte, war unter den Auswahlmöglichkeiten: „Igor Spassikowski“, „Mauro Lustrinelli“, „Erling Gaudigaard“ und „Jimmy Sexyhexi“. Letztere zwei sind klarer Fall von Spaß und Scherz, aber Petrik entschied sich für die falsche Antwort und stützte sich auf einen Telefonjoker, der auch nicht gerade viel Licht ins Dunkel brachte. So bleibt es spannend, ob der nächste Auftritt von Petrik in einer Quizshow besser verlaufen wird.

Ein bisschen Ironie ist auch dabei: Während Lustrinelli die Situation mit Humor nahm, zeigt der Vorfall, wie wichtig die Verbindung zwischen Fans und dem Verein ist. Und wer weiß, vielleicht wird Petrik nach dieser Erfahrung ein echter Union-Anhänger – schließlich hat er nun einen ganz persönlichen Draht zum Trainer. Der Fußball kann manchmal wirklich magisch sein, nicht wahr?