Heute ist der 26.10.2026, und während wir uns in Charlottenburg-Wilmersdorf auf den kommenden Wetterwechsel vorbereiten, lässt sich die Vorhersage schon erahnen. Der Montag beginnt noch recht freundlich, die Sonne blitzt durch die Wolken, aber die Freude könnte schnell getrübt werden. Denn schon bald ziehen die Wolken auf, und mit ihnen sind auch vereinzelt kurze Schauer zu erwarten. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 12 und 14 Grad – also nichts, was den Pullover wirklich überflüssig machen würde.

Die Nacht zum Dienstag bringt dann zunehmende Bewölkung und zeitweise etwas Regen mit sich. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 6 Grad – vielleicht nicht die beste Zeit, um draußen zu verweilen. Aber hey, nach einem langen Tag gibt es nichts Schöneres, als sich auf die Couch zu kuscheln, oder? Der Dienstag selbst zeigt sich dann wieder von seiner besseren Seite: Es wird ruhiger, die Wolken lockern sich auf, und mit Temperaturen von 14 bis 17 Grad könnte man fast vergessen, dass wir uns im Herbst befinden. Ein milder Tag, der förmlich zum Spazierengehen einlädt!

Ein Blick auf die Wetterlage

Doch der Mittwoch überrascht uns erneut: Der Regen zieht zunächst ostwärts ab und danach könnte sich der Himmel tatsächlich auflockern. Höchstwerte zwischen 13 und 15 Grad laden wieder zu einem kleinen Ausflug in die Natur ein. Aber nicht zu früh gefreut, denn die Nacht zum Donnerstag bringt aus Nordwesten wieder dichtere Wolken und leichten Regen. Mit Temperaturen, die bis auf 9 bis 5 Grad sinken, wird’s dann wieder frisch – der schwache Südwestwind macht das Ganze nicht gerade gemütlicher.

Am Donnerstag wird es dann richtig bewölkt, und der Regen macht sich breit. Höchsttemperaturen von nur 11 bis 13 Grad sind alles andere als einladend. Die Nacht zum Freitag bringt dann eine leichte Erleichterung: Die Niederschläge lassen nach, und bei starker Bewölkung bleibt es trocken. Die Temperaturen fallen dann auf 7 bis 4 Grad – also, wer braucht schon einen Wecker, wenn der Regen und die Kälte einen sanft wecken?

Ein Blick über den Tellerrand

<pWährend wir uns in Berlin auf das wechselhafte Wetter einstellen, zeigt sich auch ein allgemeiner Trend. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat kürzlich in Hamburg beim Extremwetterkongress auf die rapide Erwärmung in Deutschland hingewiesen. Seit 1881 hat sich die Temperatur um etwa 2,5 °C erhöht – das ist doppelt so viel wie der globale Durchschnitt! Die vergangenen Jahre zählen zu den wärmsten überhaupt. Hitzewellen sind häufiger, während strenge Fröste immer seltener werden. Dennoch bleibt es spannend, denn kalte Winter und kühlere Sommer sind nach wie vor möglich.

Ein weiteres Thema sind die Niederschläge. Der Zeitraum 2023/24 war der nasseste seit Beginn der Messungen, was uns zeigt, wie sehr sich das Wetter in den letzten Jahren verändert hat. Auch wenn wir hier in Berlin von den extremsten Wetterereignissen vielleicht verschont bleiben, ist die Waldbrandgefahr gestiegen – alles Faktoren, die uns aufmerksamer machen sollten. Also, wenn wir die nächsten Tage mit Regen und Kälte verbringen, denken wir daran, dass es da draußen ganz andere Wetterlagen gibt, die uns mehr als nur einen Schauer bescheren können.