Heute ist der 24.05.2026 und die Hockey-Saison hat für die Damen des Berliner HC wieder einmal ein bitteres Ende genommen. Es war ein spannendes, aber auch schmerzhaftes Wochenende für das Team, das im Viertelfinale der 1. Feldhockey-Bundesliga gegen den Düsseldorfer HC antrat. Nach einer langen Saison, die viel Schweiß und Herzblut gekostet hat, blieb der Traum vom Final4, dem seit 2014 verwehrten Ziel, unerfüllt.

Im entscheidenden dritten Spiel, das am Sonntag stattfand, scheiterte der BHC mit 0:2 und musste sich geschlagen geben. Clara Canal hatte bereits in der 14. Minute den ersten Treffer für Düsseldorf erzielt, und Lisa Nolte erhöhte in der 50. Minute auf 2:0. Es war ein Spiel, das die Damen aus Berlin bestimmt nicht so schnell vergessen werden. Linnea Weidemann, eine der Nationalspielerinnen des BHC, merkte nach dem Spiel an, dass die Mannschaft einfach nicht ins Spiel fand und die nötige Kraft fehlte. Es ist schon frustrierend, wenn man sieht, wie nah man am Erfolg war.

Ein spannendes Hin und Her

Der Weg bis zu diesem entscheidenden Match war alles andere als einfach. Im ersten Duell in Berlin überraschte der BHC die Zuschauer mit einem klaren 3:0-Sieg. Aber die Euphorie währte nicht lange, denn im zweiten Spiel, das am Samstag stattfand, verloren die Berlinerinnen im spannenden Finish mit 1:2. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, bevor Friederike Heusgen in der 57. Minute für Düsseldorf das entscheidende Tor per Strafecke erzielte. Zuvor hatte Carlotta Pahlke in der 28. Minute den Ausgleich für den BHC erzielt, nachdem Lisa Nolte in der 22. Minute für die Düsseldorferinnen vorgelegt hatte.

Trainer Casper von Quadt brachte es auf den Punkt: Zu viele Strafecken wurden zugelassen, und der Gegner kam viel zu leicht in den Kreis. Es ist nicht einfach, die richtigen Worte für eine solche Niederlage zu finden, vor allem wenn man bedenkt, wie hart die Mannschaft gearbeitet hat. Carlotta Pahlke war dennoch optimistisch und meinte, dass sie im dritten Duell mehr als nur mithalten konnten und an den Sieg glaubten. Doch am Ende war es leider nicht genug.

Der Blick nach vorne

Die Saison endet für den BHC wie im Vorjahr mit einem Playoff-Aus gegen Düsseldorf. Für Linnea Weidemann steht nun eine neue Herausforderung an: Sie bereitet sich mit dem Nationalteam auf die WM im August in Belgien und den Niederlanden vor. Ein neuer Fokus, neue Ziele, doch die Enttäuschung über die verpasste Chance bleibt. Es ist immer ein schmaler Grat zwischen Sieg und Niederlage, und manchmal ist die Lücke einfach zu groß, um sie zu überbrücken.

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Jetzt heißt es, den Kopf hochzuhalten und aus den Fehlern zu lernen. Es gibt viele aufregende Zeiten vor den Damen des BHC, und vielleicht wird die nächste Saison die Wende bringen, die alle herbeisehnen. Bis dahin heißt es: Aufstehen, Krone richten und weitermachen!

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