Brandenburger Tor erstrahlt vorübergehend im Licht einer riesigen Mondleuchte während der Modernisierung der Beleuchtung
Das Brandenburger Tor, dieses ikonische Wahrzeichen Berlins, bekommt ein neues Gesicht – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Vorübergehend erhellt eine riesige Mondleuchte die nächtlichen Stunden im Mitteldurchgang des Tors. Mit einem Durchmesser von 1,2 Metern hängt sie da, als wäre sie ein stummer Zeuge der Bauarbeiten, die zur Modernisierung der alten Beleuchtungsanlage führen. Diese stammt aus dem Jahr 2002 und hat sich im Laufe der Jahre als immer störanfälliger erwiesen. Ersatzteile? Kaum noch zu bekommen! Es wird Zeit für frischen Wind – oder besser gesagt, frische LEDs.
Die Umstellung auf energiesparende LED-Technik soll nicht nur das Erscheinungsbild des Brandenburger Tors bewahren, sondern auch bis zu 40 Prozent weniger Energie verbrauchen. Ein echter Gewinn für die Umwelt und die Stadtkasse. Insgesamt 281 Leuchten werden ausgetauscht, und die Modernisierung wird mit etwa 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Bauarbeiten, die am Dienstag beginnen, bringen auch einige Einschränkungen mit sich. Teile des Tors werden abgesperrt, doch der mittlere Durchgang bleibt weiterhin nutzbar und wird nachts beleuchtet – dank unserer Mondleuchte, die uns die Dunkelheit vertreibt.
Beleuchtung mit Geschichte
Wusstet ihr, dass die alte Beleuchtungsanlage nicht nur einfach ausgedient hat, sondern auch zunehmend störanfällig war? Ein echtes Ärgernis für die Betreiber! Die Entscheidung zur Modernisierung wurde dringend nötig, und so wird die neue Technik auf jeden Fall zuverlässiger sein. Ab Anfang Dezember soll die neue Lichtanlage schließlich in Betrieb genommen werden. Und keine Sorge, das nächtliche Erscheinungsbild des Brandenburger Tors bleibt, wie es ist – majestätisch und beeindruckend, nur eben etwas moderner und effizienter.
Und die Mondleuchte? Die wird nach Abschluss der Bauarbeiten nicht einfach verschwinden. Sie soll an einem anderen Ort eingesetzt werden. Wo genau, das bleibt noch ein kleines Geheimnis. Ein bisschen Wehmut schwingt da mit, denn sie hat sich in dieser kurzen Zeit schon fast wie ein Teil des Tors angefühlt. Aber wie sagt man so schön? Nach der Arbeit kommt die Feier! Und die wird sicher großartig, wenn wir das neue Licht bewundern können, das den historischen Stein in ein neues Glanzlicht taucht.
