Die Vorfreude auf die Basketball-Weltmeisterschaft der Damen in Berlin ist greifbar. Vom 4. bis 13. September 2026 wird die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen in der Arena Berlin und der Max-Schmeling-Halle um Ruhm und Ehre kämpfen. Die Auslosung hat das DBB-Team in Gruppe A mit den starken Gegnern aus Spanien, Japan und Mali platziert. Ein hartes Los, das die Spielerinnen vor große Herausforderungen stellen wird.
Die Kapitänin der Nationalmannschaft, Marie Gülich, befindet sich momentan in der Reha nach einem Kreuzbandriss, was die Situation zusätzlich kompliziert. Dennoch zeigt sich der Bundestrainer Olaf Lange optimistisch und hat das Team auf eine gemeinsame Herangehensweise eingeschworen. Das Ziel ist klar: eine Medaille. Alina Hartmann, Nationalspielerin von Alba, hat bereits betont, dass sie ambitioniert ins Turnier gehen wollen.
Starke Konkurrenz und positive Entwicklung
Die Konkurrenz in der Gruppe ist keineswegs zu unterschätzen. Spanien, als Vizeeuropameister, zählt zu den stärksten Teams der Welt. Dirk Nowitzki sieht dennoch Chancen für das DBB-Team, auch wenn die USA als viermaliger Titelverteidiger im Hintergrund lauern. Es ist bemerkenswert, dass der Frauenbasketball in Deutschland in den letzten Jahren Fortschritte gemacht hat, auch wenn es in vielen Vereinen noch an Professionalisierung mangelt. Fünf deutsche Spielerinnen werden in der kommenden Saison in der WNBA spielen, was die wachsende Anerkennung des Women’s Basketball unterstreicht.
Besonders Frieda Bühner, die von Portland gedraftet wurde, und Satou Sabally, Deutschlands beste Basketballerin, werden entscheidende Rollen spielen. Deutschland war 2023 zum ersten Mal seit zwölf Jahren bei der Europameisterschaft dabei und erreichte dort den sechsten Platz. Bei den Olympischen Spielen in Paris schaffte das Team den Einzug ins Viertelfinale, was die positive Entwicklung des deutschen Frauenbasketballs unterstreicht. Sonja Greinacher, eine langjährige Nationalspielerin, betont die fortschreitende Verbesserung des Teams und der Liga.
Die WM 2026 und der Weg dorthin
Die Basketball-Weltmeisterschaft der Damen 2026 wird nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein bedeutendes Ereignis für Berlin. Insgesamt 16 Nationen werden in vier Gruppen um den Titel kämpfen. Die Gruppensieger ziehen direkt ins Viertelfinale ein, während die Zweit- und Drittplatzierten in einer Qualifikationsrunde um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Der Eröffnungsspiel findet am 4. September statt, das Endspiel folgt am 13. September.
In Vorbereitung auf das Turnier wird die deutsche Damen-Nationalmannschaft am 15. August 2026 in Ludwigsburg gegen Spanien antreten. Bundestrainer Olaf Lange zeigt sich zuversichtlich, auch wenn die Länderspielbilanz gegen Spanien negativ ist. Deutschland hat von 26 Begegnungen nur vier gewonnen, der letzte Sieg datiert auf den 6. Juni 1997. Das kommende Spiel wird das zweite Länderspiel der deutschen Damen in Ludwigsburg sein und die Tickets sind ab dem 15. April 2026 erhältlich, mit Preisen ab 15 Euro.
Die Basketball-Weltmeisterschaft der Damen 2026 verspricht ein aufregendes Spektakel zu werden, das nicht nur die besten Spielerinnen der Welt zusammenbringt, sondern auch die Leidenschaft und den Kampfgeist des deutschen Frauenbasketballs in den Vordergrund rückt. Mit einem starken Team und einer grandiosen Kulisse in Berlin ist alles bereit für ein unvergessliches Sportereignis!