Am 13. Oktober 2026 wurde im Rahmen des Berlin-Brandenburger Immobilientages, der unter dem Hashtag #BBIT26 in Berlin stattfand, ein neues Kapitel für den Immobilienverband Deutschland (IVD) Berlin-Brandenburg e.V. aufgeschlagen. Achim Amann, ein erfahrener Immobilienunternehmer mit über 20 Jahren Erfahrung, wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt damit auf Kerstin Huth, die nach fast 16 Jahren im Vorstand, davon acht Jahren als Vorsitzende, nicht erneut kandidierte. Ein ehrgeiziger Schritt, der frischen Wind in die Segel des Verbandes bringen könnte!

Die Wahl fand im dbb forum Berlin statt, und die Freude über das einstimmige Ergebnis war spürbar. Amann bringt eine beeindruckende Karriere mit, die ihn nicht nur durch die Straßen Londons, sondern auch durch die von Berlin geführt hat. Mit mehr als 1.000 Immobilientransaktionen in seinem Portfolio und als Geschäftsführer der BLP Investments GmbH sowie seiner unternehmerischen Tätigkeit bei Black Label Immobilien stellt er eine starke Führungspersönlichkeit dar.

Neue Impulse für die Immobilienbranche

Achim Amann ist kein Unbekannter im IVD; seit 2020 gehört er dem Verband an und war seit 2022 als stellvertretender Vorsitzender aktiv. In seiner neuen Rolle möchte er die öffentliche Präsenz des IVD stärken und den Austausch zwischen verschiedenen Berufsgruppen intensivieren. Besonders wichtig ist ihm, das Vertrauen der Kunden als zentralen Aspekt professioneller Immobiliendienstleistungen zu betonen. „Bei weitreichenden finanziellen Entscheidungen benötigen Kunden nicht nur Informationen, sondern auch Orientierung und einen verlässlichen Partner“, sagt Amann.

Sein Ziel ist es, die Leistungen der Mitgliedsunternehmen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und den IVD als Stimme der wirtschaftlichen Mitte zu positionieren. „Wir müssen in politischen Debatten unsere Rolle klarer darstellen“, betont Amann. Angesichts der Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt, wie dem steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum, fordert er eine sachorientierte Debatte und konkrete Lösungen. Der Wohnraumbedarfsbericht 2025 der Berliner Senatsverwaltung unterstreicht die Dringlichkeit dieser Themen, indem er auf die unzureichende Wohnraumversorgung für Haushalte mit niedrigem Einkommen hinweist.

Qualifizierung und Netzwerke im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt von Amanns Amtszeit wird die Förderung der Qualifizierung sein. Nach dem Wegfall der gesetzlichen Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler sieht er die Unternehmen in der Verantwortung, die Beratungsqualität auf hohem Niveau zu halten. „Weiterbildung ist ein Qualitätsversprechen gegenüber unseren Kunden“, so Amann. Das IVD Bildungsinstitut soll hierbei eine zentrale Rolle spielen und praxisnahe Fachveranstaltungen anbieten.

Die Netzwerkarbeit wird ebenfalls ausgebaut. „Gemeinsam können wir viel erreichen“, ist Amann überzeugt. Der Austausch zwischen Berliner und Brandenburger Unternehmen, sowie die Zusammenarbeit verschiedener Immobiliendienstleister, sollen intensiviert werden. Veranstaltungen wie der Berlin-Brandenburger Immobilientag sind nicht nur eine Plattform für Fachwissen, sondern auch für persönliche Begegnungen und neue Partnerschaften.

Mit Achim Amann an der Spitze des IVD Berlin-Brandenburg steht die Branche vor spannenden Zeiten. Der Verband wird künftig nicht nur Interessen vertreten, sondern auch aktiv Verantwortung für einen funktionierenden Immobilienmarkt übernehmen. Das sind große Ambitionen, die man mit Neugier beobachten sollte!