Berliner Solaroffensive: 69.000 Anlagen und neue Förderprogramme für die Energiewende
Heute ist der 27.10.2026 und in Berlin brummt es in Sachen Solarenergie! Mit rund 69.000 Photovoltaikanlagen, die gemeinsam eine Leistung von 583 Megawatt erzeugen, könnte man fast meinen, die Hauptstadt hat das Thema Sonne für sich entdeckt. Diese Anlagen sind so leistungsfähig, dass sie rechnerisch etwa 210.000 Haushalte mit Strom versorgen könnten. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer, besonders wenn man bedenkt, dass zu Beginn der Solarpflicht Anfang 2023 nur 15.000 Anlagen mit 194 Megawatt installiert waren.
Der Senat hat am Dienstag einen Bericht zur Umsetzung des Solargesetzes beschlossen. Seit Januar 2023 sind alle Neubauten und größeren Dachsanierungen verpflichtet, Solaranlagen zu installieren. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, findet auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD). Sie sieht den Ausbau als Erfolg und hebt hervor, dass die Solarpflicht ein wichtiges Instrument für den Ausbau erneuerbarer Energien ist. Bis 2035 soll ein Viertel der Berliner Stromerzeugung aus Solarenergie stammen – ein ambitioniertes Ziel, denn aktuell liegt der Anteil bei 7,3 Prozent, nur ein kleines Stückchen mehr als im Vorjahr mit 5,6 Prozent. Um das Ziel zu erreichen, müsste Berlin in den kommenden neun Jahren jährlich gut zwei Prozentpunkte zulegen. Das klingt nach einer echten Herausforderung!
SolarPLUS: Unterstützung für alle
Um die Berliner auf diesem Weg zu unterstützen, gibt es das Programm „SolarPLUS“, das seit 2022 läuft. Hier hat der Senat bereits 53,1 Millionen Euro ausgegeben. Ab dem 8. Januar 2026 wird die Förderung neu strukturiert. Es wird zwei Hauptkategorien geben: „SolarPLUS S“ für kleinere Anlagen auf Eigenheimen und „SolarPLUS L“ für größere Projekte, die auch innovative Lösungen wie die Kombination von Gründächern mit Photovoltaikanlagen umfassen. Die IBB Business Team GmbH (IBT) ist hierbei für die Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung der Förderungen verantwortlich. Wer also bis einschließlich 31. Oktober 2025 einen Antrag stellt, kann auf die Unterstützung zählen.
Die neuen Fördermöglichkeiten sind ziemlich vielversprechend. Die Pauschalen für Zählerschränke, Photovoltaikanlagen mit Speicher und sogar denkmalgerechte Solaranlagen könnten viele Berliner dazu bringen, ihre Dächer endlich mit Sonnenkraftwerken auszustatten. Und das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Geldbörse – schließlich wird der Strom aus der eigenen Anlage immer günstiger. Wer sich für eine Photovoltaikanlage interessiert, kann mit Preisen unter 20.000 Euro für kleinere Anlagen rechnen. Diese Anlagen können, je nach Größe und Ausstattung, auch in Finanzierungsmöglichkeiten verpackt werden, sodass die monatlichen Raten gut ins Budget passen.
Die Zukunft im Blick
Nach größeren Stromausfällen hat Berlin auch begonnen, vermehrt auf Speichersysteme zu setzen, um die Unabhängigkeit von anderen Stromquellen zu erhöhen. Das ist ein kluger Schachzug, denn die Sonne scheint nicht immer und der richtige Umgang mit der gesammelten Energie kann den Unterschied machen. Zusätzlich zur Photovoltaikanlage kann man auch eine Wallbox für E-Autos in Betracht ziehen – so wird das eigene Zuhause zur kleinen Energiewende. Und wer denkt jetzt nicht an die Möglichkeit, mit einer Enpal-Energielösung bis zu 2.000 Euro Vergütung pro Jahr zu erhalten? Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein!
Die Stadt hat sich also viel vorgenommen. Wer jetzt noch nicht auf den Solar-Zug aufgesprungen ist, könnte es sich ernsthaft überlegen. Die Chancen, die sich bieten, sind enorm. Lasst uns gemeinsam die Berliner Dächer in Sonnenkollektoren verwandeln und die Hauptstadt ein Stückchen grüner machen!
